Die Oxidations-Toleranz-Analyse OTA
Durch Messung folgender Module gibt die OTA tiefgreifende Einblicke in die individuelle Fähigkeit des Körpers, mit oxidativen Belastungen, endogen oder exogenen Ursprungs, umzugehen:
Hier wird das Entgiftungsverhalten des Blutes bzw.Serums bei steigender Belastung duch genau definierte Radikale gemessen. Entscheidend für das Ergebnis ist das Ansteigen des durchschnittlichen Messpegels über das Basispontential hinaus sowie ein kontinuierlicher Anstieg der Messwerte bei steigender Belastung.
Die Antioxidative Kapazität gibt an, wie groß die Fähigkeit des untersuchten Materials ist, mit freien Radikalen zu reagieren und diese zu neutralisieren.Nachdem die antioxidative Kapazität erschöpft ist, werden die entstehenden Radikale mt Farbstoff sichtbar und somit meßbar gemacht.
Eine Folge der Exposition exogener oder der Bildung endogener reaktiver Sauerstoffspezies ist die oxidative Zerstörung von Membran- und Plasmalipiden.Wegen der Kurzlebigkeit dieser Produkte wird die Messung aus dem Urinmittels Enzymimmuno-Essay durchgeführtmit den daraus entstehenden langlebigen Autooxidations-Metaboliten durchgeführt.
Verschiedene Puffersysteme im Blut stellen normalerweise einen ungefähr konstanten pH-Wert für die zahlreichen physiologisch-chemischen Reaktionen sicher. Eine eingeschränkte Pufferkapazität wird durch die Messmethode nach Jörgensen beurteilt.
Neben dem BMI sollten auch Körperfett- und Wasseranteilsmessungen der Körpermasse Grundlage zur Beurteilung von evtl. Krankheitsrisiken und der Dokumentation des Erfolges von Diäten und Fitnessprogrammen sein. Kontrollmessungen sollten immer mit den typgleichen, handelsüblichen Geräten durchgeführt werden.
Gesamtcholesterinmessungen mit HDL-, LDL-, Triglycerid-Gehalt sowie von Homocystein ermöglichen die Abschätzung von vorhandenen Herz- und Kreislaufrisiken.
Homocystein wird als Metabolit des Methioninstoffwechsels normalerweise sofort zu Methionin bzw. weiter zu Cystein umgesetzt und ist sehr toxisch. Genügend B-Vitamine und Folsäure sind für die Verstoffwechslung im Organismus notwendig.