Gesundheitstage 2010
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Jeden Monat erscheint eine umfangreiche Hauszeitschrift
mit immer aktuellen Beiträgen und Artikel zur Vorsorge und Gesundheit. (Wir senden Sie
Ihnen auch gerne zu)
fr
Freie Radikale
Weder
randalierende Punker oder gar unser Außenminister Joschka Fischer, der seine
68´-Turnschuhe wieder herauskramt, sind hier gemeint, sondern
die natürlicherweise im Stoffwechsel
entstehenden hochreaktiven Moleküle, eben die Freien Radikale.
Endogen, also im Körper gebildet, nehmen sie an vielfältigen notwendigen
Abläufen im Stoffwechsel teil.
Jedoch
von außen und im Übermaß zugeführt, stellen sie eine immense Gefahr für unsere
Gesundheit dar. Ungesunde Lebensweise und nicht ausreichende Nährstoffzufuhr auf der
einen Seite führt zu einer Verarmung an Antioxidantien, die die Freien Radikale
unschädlich machen könnten, immer größere
Belastungen durch Umweltgifte, Rauchen, Streß, Krankheiten usw. auf der anderen Seite
belasten den Körper immer mehr mit Freien
Radikalen.
Sog.
oxidativer Streß, hervorgerufen durch die Freien
Radikale und damit verbunden die Anfälligkeit gegenüber einer
Vielzahl von Krankheiten können die Folge sein. Da wären :
entzündliche
Autoimmunkrankheiten wie Rheuma,
Grauer Star,
Morbus Alzheimer,
Herz/Kreislauf,
Krebs,
Arthritis, um nur
die wichtigsten zu nennen.
Um eine Gefährdung durch diese Freien
Radikale feststellen zu können, gibt es heute übrigens spezielle Testverfahren. So
können Sie beizeiten Vorsorge treffen:
· mit
gesunder, vollwertiger Ernährung,
· durch
das Vermeiden von unnötigen Belastungen
· durch
zusätzliche Vitalstoffzufuhr :
Vitamin A, C, E, Selen, Zink,
Lycopin
in ausreichend hoher Dosierung bieten hier einen hervorragenden Schutz!
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des
Hauses W.Kapferer, Mosbach  |
Gefahr im Sommer - OZON |
40
µg/kubikmeter |
Ab dieser
Konzentration kann man das Reizgas riechen |
100 µg/kubikmeter |
Bei empfindlichen
Menschen, Kindern Asthmatikern und Allergikern
können Kopfschmerzen auftreten. |
120 µg/kubikmeter |
Hustenreiz und
Augenbrennen, besonders Asthmatiker leiden bei dieser Konzentrationunter Atemnot. |
180 µg/kubikmeter |
Auch bei gesunden
Menschen können sich jetzt die Atemwege entzünden, vor allem wenn Sie sich körperlich
anstrengen. |
200 µg/kubikmeter |
Bei empfindlichen,
aber auch bei gesunden Menschen treten Schleimhautreizungen, Augenreizungen und
Lungenfunktions- störungen auf. |
240 µg/kubikmeter |
Zunehmende
Verschlechterung der Lungenfunktion, vor allem Asthmatiker bekommen jetzt häufiger
Anfälle |
300µg/kubikmeter |
Bleibende Schäden
der Atmungsorgane, insbesondere bei den genannten Risikogruppen. |
400 µg/kubikmeter |
Bleibende Schäden
der Atmungsorgane und Einschränkung der (Augen-) Muskelaktivität auch bei gesunden
Menschen. |
In
der Stratosphäre sorgt das Ozon dafür, dass die Ultravioletten Strahlen nicht
ungehindert die Erde erreichen. Auf der Erde ist es Bestandteil von
"Sommersmog". Dieser entsteht aus Abgasen von Autos und der Industrie bei
starker Sonneneinstrahlung.
Neben den oben genannten Symptomen können auch Kopfschmerzen, Müdigkeit und
Übelkeit auftreten.
Eine indirekte Folge kann eine Schwächung des Immunsystems sein, dies wiederum
führt zu einer erhöhten Anfälligkeit gegenüber Infektionen. Besonders gefährdet sind
ältere Menschen, Patienten mit Erkrankungen der Atemorgane und Kinder. Diese atmen mehr
Luft ein und damit auch deutlich mehr Ozon. |
Hier einige Tipps, um die Ozongefahr möglichst gering zu
halten:
 | Im Sommer sollten Sie zwischen 12 und 16 Uhr
starke körperliche Belastung bei Sport und Arbeit meiden.
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 | Halten Sie sich während dieser Zeit
möglichst in geschlossenen Räumen auf, da die Innenluft ca. 80% weniger Ozon enthält.
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 | In den Morgenstunden (bis ca. 10 Uhr) ist die
Luft noch relativ ozonfrei, deshalb Einkäufe und Spaziergänge in diese Zeit verlegen.
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 | Natürliche Schutzfaktoren sind Vitamine und
Selen. Es werden täglich 100-200mg
Vitamin E, mindest. 100mg reines Vitamin C und 50mg Selen empfohlen.
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 | Morgens und abends 8-10 Minuten mit
Cineol ( Soledum®) inhalieren, dem Wirkstoff der Eucalyptusblätter.
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 | Atmet man im Freien durch die Nase, werden 40%
des Ozons in den oberen Atemwegen abgefangen.
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 | Auf dem Land und in den Bergen entsteht mehr
Ozon als in der Stadt und zudem wird es langsamer abgebaut.
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 | Bei starker Ozonbelastung sollten Geräte im
Büro, die zusätzlich Ozon produzieren, abgeschaltet werden. Dies betrifft vor allem
ältere Laserdrucker und Foto-Kopierer. (tk)
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