Kopfschmerzen eine Landplage? 
Jeder von uns kennt diesen quälenden, hämmernden Schmerz oder auch das dumpfe Dröhnen,
das besonders am Morgen einen Tag so richtig schlecht beginnen läßt. Trotz aller
negativen Beeinflussung des Allgemeinzustandes handelt es sich oft um relativ harmlose
Ursachen, sei es übermäßiger Alkohol oder Nikotingenuß, eine kleine Erkältung
oder auch nur das lange Sitzen im "Zug". Viele dieser mannigfaltigen Störungen
des Wohlbefindens sind ungefährlicher Natur und lassen sich durchaus mit einem
rezeptfreiem Medikament aus der Apotheke erfolgreich behandeln.
Trotz der schier unüberschaubaren Anzahl verschiedener Schmerzmittel, zeigt sich bei
genaueren Hinsehen schnell, dass in allen Kopfschmerzpräparaten nur eine Handvoll
verschiedener Wirkstoffe enthalten ist. Aber nicht jeder dieser Wirkstoffe ist auch für
jeden Patienten und jede Schmerzart gleich tauglich. Acetylsalicylsäure und Ibuprofen
etwa eignen sich z. B. insbesondere bei entzündlichen Prozessen und bei grippalen
Infekten. Beide Substanzen sollten aber nicht von Personen mit empfindlichen Magen oder
bereits bestehenden Magen- oder 12-Finger-Darmgeschwüren eingenommen werden. Für diese
Patienten empfiehlt sich eher Paracetamol, bei dem allerdings bei übermäßiger Einnahme
die Nebenwirkung auf die Leber zu beachten ist. Auch Kombinationspräparate zeigen gute
Erfolge, sind jedoch in der aktuellen wissenschaftlichen Diskussion auf Grund eines
höheren Risikopotentials für die Nieren nicht unumstritten. Daher werden Monopräparate,
also solche, die nur einen Wirkstoff enthalten, im allgemeinen bevorzugt.
Aber auch pflanzliche Mittel, die auf ätherischen Ölen basieren und eingeatmet werden,
lindern und befreien den Kopf.
Diese Möglichkeiten der Selbstbehandlung gelten allerdings nur bei Kopfschmerzen, die
nicht länger als 2 oder 3 Tagen dauern. Chronische wiederkehrende Schmerzzustände. wie
Migräne oder Kopfschmerzen, die mit Lähmungen, Sprach- oder Sehstörungen vorgehen,
gehören in die Hand des Arztes. Auch bei plötzlich auftretenden, sehr starken oder
stetig zunehmenden Schmerzen sowie Schmerzen, die trotz Selbstbehandlung an Häufigkeit,
Dauer oder Stärke zunehmen, sollte ein Mediziner zu Rate gezogen werden.
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Kräuterbäder - nicht nur im Winter:
in der kalten Jahreszeit erholt sich der Mensch gerne in einem warmen Bad. Verwendet man
Kräuter als Badezusatz, lassen sich auch kleinere Leiden während des Badens behandeln.
Gebrauchsfertige Zusätze sind nach Vorschrift zu verwenden, allerdings können Sie auch
selbst hergestellt werden.
Man kann bei einem Kräuterbad zwischen Vollbad und Sitzbad unterscheiden.
Vollbad
Die entsprechenden Kräuter werden über Nacht kalt angesetzt. Man benötigt für ein Bad
ca. 200g getrocknete Kräuter. Am nächsten Tag wird die Menge erwärmt und der Auszug zum
Badewasser gegossen.
Die Badedauer sollte ca. 20 Min. betragen. es empfiehlt sich nach dem Bad eine Stunde im
Bett auszuruhen.
Sitzbad
Für ein Sitzbad benötigt man ca. 100g getrocknete Kräuter und verfährt wie beim
Vollbad. Das Wasser muß bis über die Nieren reichen.
Wir empfehlen folgende Kräuter zum Ansetzen eines Voll- oder Sitzbades:
Baldrian
Wirkt entspannend bei Nervosität, Erregungs- und Erschöpfungszuständen und
Schlaflosigkeit
Kamille
Wirkt schweißtreibend, beruhigend und krampfstillend, außerdem desifizierend und
entzündungshemmend bei Entzündungen aller Art
Lavendel
Hilft bei Durchblutungsstörungen (kalte Hände und Füße), Muskelschmerzen, Nervosität
und Schlaflosigkeit
Lindenblüten
Empfiehlt sich bei unruhigem Schlaf bei Kindern
Melisse
Die Droge mit einem an Zitrone erinnernden Geruch hilft bei Nervosität und
Schlafstörungen.
Ringelblume
Wirkt reinigend, zirkulationsanregend und fördert die Heilung von Wunden
Rosmarin
Entspannt bei Erschöpfungszuständen
Salbei
Empfiehlt sich bei unterleibskranken Frauen als Sitzbad
Thymian
Hilft bei Erkrankungen der Luftwege und Durchblutungsstörungen, wirkt auch
nervenberuhigend
Je nach Alter und Keislaufstabilität sollte die Badetempereatur nicht höher als 37 Grad
Celsius gewählt werden.
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Die Ringelblume Augenweide mit Heilkraft:
Wer kennt sie nicht, die Ringelblume (lat. Calendula officinalis) aus der Familie der
Korbblütler, die mit ihren erfrischenden, leuchtenden Farben Auge und Sinne erfreut. Aber
darüber hinaus besitzt sie gerade für die Haut eine große Bedeutung als Arzneipflanze.
Vorallem in Form von Ringelblumensalbe hat sie in Deutschland schon eine lange Tradition,
insbesondere als Zubereitung auf der Basis von Schweineschmalz. In vielen bäuerlichen
Haushalten wird sie auch heute noch selbst hergestellt, was allerdings dann meist nicht zu
der gewünschten Wirkung führt, da die verwandten Pflanzen in folge der fehlenden
Standardisierung über keine ausreichende Menge an arzneilichen Wirkstoffen verfügen.
Ihre Verwendung findet sie vorwiegend bei der Behandlung von Quetschungen, Schürfwunden,
Hautrissen, wie sie insbesondere bei kleinen Kindern oft auftreten. Auch der ältere
Mensch wird durchaus öfter auf sie zugreifen, denn insbesondere gegen Krampfadern und das
große Problem der Krankenpflege, das Wundlegen zeigen sie gute Erfolge. aufgrund ihrer
entzündungshemmenden und den Wundheilungsprozeß fördernden Wirkung stellt sie auch eine
geeignete Erste-Hilfe-Maßnahme bei kleinen Verletzungen da, zumal weder Einschränkungen
im Hinblick auf die Verträglichkeit noch Nebenwirkungen bekannt sind, mit Ausnahme von
sehr seltenen Allergien der Korbblütler. Diese Heilkraft der Natur kann jedoch für den
Menschen positiv nur in Anspruch genommen werden, wenn der Arzneistoffgehalt in der
verwandten Salbe auch ausreichend stark und entsprechend standardisiert ist.
Gewährleistet ist dies nur in Produkten, wie sie im einschlägigen Fachhandel, in
Reformhäusern und Apotheken angeboten werden, ansonsten kann es passieren, das zwar
Ringelblumensalbe gekauft wird, diese jedoch von ihrer Wirkung her nicht ausreichend, um
den Heilungsprozeß auszuführen.
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Sonnenschutz von innen ?
Wenn nicht daheim schon der Sommer "eingesessene Stubenhocker" in die
freie Natur treibt ,so ruft doch die tropische Sonne in den Urlaub, an Wasser und Strand.
Neben dem unbedingt erforderlichen Schutz durch einschlägige Sonnencremes erscheint auch
für den Sonnengenuß ohne Reue "ein Schutz von innen" möglich. Ob mit oder
ohne Sonnenmilch bei jedem Sonnenbad bilden sich je nach Hauttyp agressive Stoffe,
sogenannte " freie Radikale". Treten diese in größerer Zahl
auf, können sie der Haut auf lange Sicht erheblich Schaden zuführen. Eben diese freie
Radikale werden durch Carotinoide, wie Beta-Carotin und Lycopin
erfolgreich bekämpft und so die Haut von innen geschützt. Als typische
Pflanzenfarbstoffe sind sie zwar in vielen bunten und dunkelgrünen Gemüse enthalten,
allerdings reicht ihre Aufnahme über die normale Nahrung für die Vorbereitung auf einen
Sonnenurlaub nicht aus. Ein wirksamer Sonnenschutz von innen benötigt die Einnahme von
zusätzlichen, am besten natürlichen Carotinoiden aus Gemüsensäften oder
Nahrungsergänzungsmitteln. In erster Linie haben sich Tomaten- und Möhrensaft oder auch
Extrakte aus der Mikroalge Dunaliella Salina bewährt.

Neben der wichtigen Eigenschaft als Radikalfänger zu dienen, besitzen die Carotinoide
auch einen weiteren positiven Effekt, indem ihr gelblicher Farbstoff in die Haut
eingelagert wird. Durch diese "Vorbräunung" werden Teile der
UV- Strahlung bereits in den oberen Hautschichten gefangen. Um diesen Effekt zum Tragen zu
bringen, ist es allerdings nötig, 4 bis 6 Wochen vor dem Urlaub regelmäßig Carotinoide
zu sich zu nehmen. Von dem Ernährungswissenschaftler Biesalski von der Universität
Hohenheim wird bei helleren Hauttypen die Einnahme von 30 mg Beta-Carotin für sinnvoll
gehalten, da diese wenig, Menschen eigene Pigmente besitzen und somit besonders
empfindlich auf Sonnenstrahlen reagieren. Dunklere Hauttypen hingegen kommen schon mit der
Aufnahme von 12 bis 15 mg BetaCarotin pro Tag aus.
Im übrigen empfehlen sich vor allen Dingen Beta-Carotin-Präparate in Form von Säften
und Naturextrakten, da sie zusätzlich noch sekundäre Pflanzenbegleitstoffe mitbringen,
die die Radikalfängereigenschaften Beta-Carotin hilfreich unterstützen. Hochwertige
Produkte finden Sie in Ihrer Apotheke.
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Streß Geisel des modernen Menschen: 
Viele sprechen täglich darüber, empfinden diesen angespannten Aktionismus, den die
moderne Zeit bei vielen auslöst und der oft für unausweichlich gehalten wird. Er läßt
sich in der Tat auch oft schwer vermeiden. Aber wer ewig auf Hochtouren läuft, an dem
werden sich Geist und Körper rächen. Wer die dabei auftretenden Signale mißachtet
Gereiztheit, innere Unruhe, Erschöpfung, Lustlosigkeit, schnellerer Herzschlag
wird spätestens bei dem dann oft folgenden totalen Zusammenbruch gezwungen sein,
seine eigenen Grenzen zu akzeptieren. Leider haben wir den entsprechenden Gegenpol,
nämlich die Kunst "vom Alltag loszulassen" verlernt, und damit
eine probate Möglichkeit dieser gefährlichen Entwicklung erfolgreich zu begegnen.
Dadurch bedingt werden von mannigfaltigen Anbietern Seminare und Übungen zur
Streßbewältigung, wie Yoga oder autogenes Training, auf dem Markt präsentiert. Aber
schon regelmäßiges Spazierengehen, Ausdauersport oder bewußtes Konzentrieren auf eine
angenehme, ruhige Tätigkeit bzw. das Beschäftigen mit etwas "Schönem" leisten
erfolgreiche Dienste.
Und dennoch wird vielfach versucht, durch Medikamente etwas für seinen gestressten
Körper zu tun, bzw. diesen vor Einflüssen des Stresses besser zu schützen. Vor allem
die Vitamine E, C, Betacarotin und Selen werden hier oft benannt, schützen sie doch vor
"freien Radikalen" , die schon bei ganz normalen Stoffwechselvorgängen vermehrt
aber bei Stress entstehen. Überschreiten sie ein gewisses Maß, können sie Zellen und
Gewebe angreifen und schwere Schäden auslösen. Vor diesem Hintergrund erscheint die
Einnahme einer richtig dosierten Kombination dieser drei Vitamine sinnvoll, da Vitamin E,
C, Betacarotin und Selen unterschiedliche, aber Hand in Hand arbeitende Schutzfunktionen
im Körper ausüben. Geeignete Medikamente hält ihre Apotheke für Sie bereit.
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Üppiges Essen und unangenehme Folgen:

In der Winterzeit oder wenn man sich bei trostlosen Witterung etwas Gutes tun möchte,
oder noch im Frühling wer denkt nicht gern an die
Osterzeit mit Ihren Leckereien erfreut sich der Mensch, weil das
Wetter es oft nicht so gut meint, an einem schönen üppigen Essen, nach dem Motto "Essen
und Trinken hält Leib und Seele zusammen". Leider lassen sich dann
unangenehme Folgen oftmals nicht vermeiden, die gerade in Gesellschaft ausgesprochen
peinlich werden können, nämlich Blähungen. Meiden kann man sie natürlich, indem man
keine Nahrungsmittel zu sich nimmt, was als blähungsfördernd bekannt sind, wie z.B.
Hülsenfrüchte oder auch fette Nahrung. Aber wer möchte sich schon bei jedem Essen, bei
jeder Feier überlegen, ob dieses Lebensmittel u.U. zu Blähungen führen könnte, zumals
wenn es einfach schmeckt. Aber auch dann kann man noch vermeiden, dass es zu diesen
peinlichen "Winden" kommt, etwa indem man sich die Heilkräfte der Mutter Natur
zu eigen macht. Extrakte aus Kümmel, Fenchel, Anis oder auch Kamille
können hier erfolgsversprechend eingesetzt werden. Sei es als vorgefertigte Tinkturen
oder auch als frischzubereiteter Tee bzw. in Form von Verdauungsalkoholika werden diese
Pflanzen eingesetzt, etwa als "Kümmel" oder auch als Anisschnäpse, wie z.B.
Quzo oder Pastis. Ob hierbei allerdings die arzneiliche Wirkung immer im Vordergrund
steht, ist nicht immer unumstritten.
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Zecken - Plagegeister für Mensch und Tier:
| Gerade Familien mit Hunden oder auch solche mit Zelt, Wohnwagen etc. weit
draußen in der Natur werden schon Bekanntschaft mit diesen kleinen, aber keinesfalls
possierlichen Tierchen gemacht haben. Entgegen der allgemeinen Auffassung handelt es sich
allerdings nicht um Insekten, sondern um Spinnentiere. Diese beißen sich in der Haut fest
und saugen aus den Warmblütern den Lebenssaft, bis sie auf das Mehrfache ihres
Körpergewichtes angeschwollen sind, um dann wieder von selbst abzufallen. Abgesehen
davon, daß solche kleinen Blutsauger als unangenehm empfunden werden, sind sie auch
gefährliche Überträger von Krankheiten, insbesondere von der viralen Erkrankung FSME
oder auch der bakteriellen Erkrankung Lyme-Borreliose. |
Zecken - Minimonster ?

|
| Da die heimischen Wälder am Rande der Gegend liegt, in der FSME gelegentlich
auftritt, kann sich die gegen diese Erkrankung entwickelte Impfung anbieten, besonders
wenn eine Reise in entsprechend betroffenenere Gebiete angetreten wird. Hingegen kann auch
hier im kleinen Odenwald eine Infektion mit der Lyme-Borreliose eintreten, gegen die es
allerdings noch keinen Impfstoff gibt. Bei erfolgtem Zeckenbiss mit anschließend
wandernden Schwellung und Rötung sollte man einen Arzt aufsuchen, der gegebenenfalls mit
einem gut verträglichen Antibiotikum helfen kann. Es gilt also am besten , sich vor den
Zecke überhaupt zu schützen, also beim Durchstreifen von Hecken und Büschen lange
Kleidung und feste Schuhe mit Socken zu tragen, bzw. ein wirksames Insektenschutzmittel zu
verwenden. Gerade die modernen in der Apotheke erhältlichen Präparate sind geeignet,
nicht nur gegen Insekten, sondern auch gegen Zecken Schutz zu bieten - wenngleich diese
Schutzwirkung nicht so lange anhält, wie sie gegen Insekten gewährleistet ist. |
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